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02 November 2021

113. Aachener Hospizgespräch widmet sich den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Hospiz- und Palliativarbeit

Hospiz-Tagung
Welche Folgen hat die Corona-Pandemie für die Begleitung schwersterkrankter Menschen am Lebensende in Deutschland? Über dieses hochaktuelle Thema diskutierten am 29. und 30. Oktober rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Kassenwesen, Medizin, Pflege, Ehrenamt, Seelsorge und Wissenschaft unter Corona-konformen Bedingungen beim 113. Aachener Hospizgespräch.

Die einschneidenden Kontaktbeschränkungen insbesondere im vergangenen Jahr zu Beginn der Pandemie waren für die Hospiz- und Palliativarbeit besonders folgenreich. Plötzlich durften Sterbenskranke oder auch hochbetagte Menschen in Altenheimen nicht besucht werden, weil manche Kliniken oder Heime Angst hatten, zum Corona-Hotspot zu werden.

Dieses Beispiel demonstriert das Spannungsfeld zwischen politisch notwendigen Rahmenbedingungen zur Bekämpfung der Pandemie und ethisch sensiblen Fragestellungen in der Hospiz- und Palliativversorgung besonders eindrücklich. Für diesen und viele weitere Aspekte rund um die Folgen die Pandemie bot der diesjährige Kongress einen gewinnbringenden Reflexionsraum, um im gemeinsamen Austausch Erkenntnisse aus der Pandemie zu ziehen und tragfähige Zukunftsmodelle zur Krisenbewältigung zu diskutieren und zu entwickeln.

Grünenthal unterstützt diesen bundesweiten Kongress mit gesundheitspolitischem Fokus im Rahmen seines palliativmedizinischen Engagements bereits seit vielen Jahren. Erfahren Sie hier mehr über das diesjährige Hospizgespräch und frühere Veranstaltungen.