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Aachener Hospiz­gespräche

Die 1995 gegründeten Aachener Hospizgespräche sind ein Forum für alle professionellen und ehrenamtlichen Multiplikatoren in der Städteregion Aachen und darüber hinaus, die sich für die Hospizarbeit und Palliativmedizin engagieren. Dieses Netzwerk ist im Laufe der Jahre ständig gewachsen und trifft sich mehrmals im Jahr, um sich miteinander auszutauschen, fortzubilden, zu vernetzen und den Hospizgedanken weiter zu entwickeln.

Ein Mal im Jahr wird aus diesen regional begrenzten Treffen ein großer bundesweiter Kongress mit einem gesundheitspolitischem Fokus, der von Grünenthal Deutschland seit 2006 als Hauptsponsor unterstützt wird. Diese Aachener Hospizgespräche locken jährlich um die 400 Teilnehmer aus der ganzen Republik nach Aachen. Neben Palliativmedizinern, Schmerztherapeuten, Onkologen, Geriatriespezialisten nehmen Kassenvertreter, Gesundheitspolitiker, Vertreter der ärztlichen Selbstverwaltung, Pflegewissenschaftler, Seelsorger, Trauerbegleiter, Ehrenamtler im Hospizdienst, Pflegedienst-Mitarbeiter, Patientenvertreter, Versorgungsforscher und viele andere Experten an den Aachener Hospizgesprächen teil.

Vorankündigung: 115. Aachener Hospizgespräch

Das 115. Aachener Hospizgespräch findet am 6. und 7. Mai 2022 statt.

... Weitere Informationen (PDF)

113. Aachener Hospizgespräch widmet sich den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Hospiz- und Palliativarbeit

Welche Folgen hat die Corona-Pandemie für die Begleitung schwersterkrankter Menschen am Lebensende in Deutschland? Über dieses hochaktuelle Thema diskutierten am 29. und 30. Oktober rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Kassenwesen, Medizin, Pflege, Ehrenamt, Seelsorge und Wissenschaft unter Corona-konformen Bedingungen beim 113. Aachener Hospizgespräch.

 

Die einschneidenden Kontaktbeschränkungen insbesondere im vergangenen Jahr zu Beginn der Pandemie waren für die Hospiz- und Palliativarbeit besonders folgenreich. Plötzlich durften Sterbenskranke oder auch hochbetagte Menschen in Altenheimen nicht besucht werden, weil manche Kliniken oder Heime Angst hatten, zum Corona-Hotspot zu werden.

Dieses Beispiel demonstriert das Spannungsfeld zwischen politisch notwendigen Rahmenbedingungen zur Bekämpfung der Pandemie und ethisch sensiblen Fragestellungen in der Hospiz- und Palliativversorgung besonders eindrücklich. Für diesen und viele weitere Aspekte rund um die Folgen die Pandemie bot der diesjährige Kongress einen gewinnbringenden Reflexionsraum, um im gemeinsamen Austausch Erkenntnisse aus der Pandemie zu ziehen und tragfähige Zukunftsmodelle zur Krisenbewältigung zu diskutieren und zu entwickeln.

Grünenthal unterstützt diesen bundesweiten Kongress mit gesundheitspolitischem Fokus im Rahmen seines palliativmedizinischen Engagements bereits seit vielen Jahren.

 
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