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Förderpreis für Schmerz­forschung

Seit 1987 stiftet Grünenthal Deutschland jährlich den von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. verliehenen Förderpreis für Schmerzforschung. Mit dem Preis sollen wissenschaftlich tätige Personen gefördert werden, deren Arbeiten im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung und umgesetzten Grundlagenforschung einen wesentlichen Beitrag zur interdisziplinären praxisbezogenen Therapie akuter und chronischer Schmerzen geleistet haben. Der Preis richtet sich vorzugsweise an den wissenschaftlichen Nachwuchs und hat seit den 1980er Jahren viele Preisträger hervorgebracht, die in der heutigen Schmerzforschung und -Therapie internationales Renommee genießen.

Jeweils ein erster und zweiter Preis werden in den folgenden Kategorien verliehen:

• Klinische Forschung: für Arbeiten, die klinische medizinische und oder psychologische Untersuchungen zur Diagnostik und Therapie von Schmerzpatienten zum Gegenstand haben.

• Grundlagenforschung: für experimentelle Arbeiten und Untersuchungen an Probanden, die auf Probleme der Pathogenese und/oder der pharmakologischen Forschung bei der Ätiologie, Diagnostik und Therapie von Schmerzen zentriert sind.

Die Auszeichnungen sind mit jeweils 7.000 Euro (1. Preis) und 3.500 Euro (2. Preis) in beiden oben genannten Kategorien dotiert.

Förderpreis für Schmerzforschung 2021 an vier hervorragende Projekte verliehen

v.l.n.r.: Dr. Hartmuth Nowak, Nils Degenhardt, Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn, Prof. Dr. Winfried Meißner, Dr. Luisa Kreß, Dr. Franziska Karl-Schöller, PhD & Dr. Laura Bernal Sanchez
Es fehlen: Dr. Pamela Sotelo-Hitschfeld, Dr. Nina Zech, Dr. Katharina Schmidt
© m:con

Förderpreis für Schmerzforschung 2021 geht an vier Preisträgerprojekte

Mannheim, Oktober 2021. – Nach der rein digitalen Verleihung 2020 in Folge der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Förderpreises für Schmerzforschung ihre Auszeichnung wieder persönlich in Empfang nehmen. Der mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 21.000 Euro dotierte älteste deutsche Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der Schmerzforschung ging bei der Verleihung beim Deutschen Schmerzkongress am 21. Oktober 2021 in beiden Kategorien jeweils an ein erstplatziertes und ein zweitplatziertes Projekt.

Verliehen wurde der Preis wie gewohnt von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., die am 21. Oktober von Präsident Prof. Dr. med. Winfried Meissner und Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn, Vorsitzende der Forschungskommission der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., vertreten wurde.

Prof. Dr. med. Esther Pogatzki-Zahn würdigte die herausragende Qualität der in diesem Jahr eingereichten Arbeiten. In ihrer Laudatio skizzierte die Vorsitzende der Forschungskommission die Essenz der einzelnen Preisträgerprojekte und veranschaulichte deren hohen wissenschaftlichen Innovationsgrad.

Nils Degenhardt, Head of Marketing and Omnichannel Delivery Grünenthal Deutschland, gratulierte den Preisträgern im Namen des Stifters. „Sie als Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler und uns als forschendes Pharmaunternehmen eint ein gemeinsames Ziel: Wir suchen nach innovativen Wegen, um Schmerzen besser verstehen und behandeln zu können. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie der Schmerzforschung auch in der Zukunft erhalten blieben!“

In der Kategorie ‚Grundlagenforschung‘ wurden in diesem Jahr ein erster und ein zweiter Preis vergeben:

1. Preis – Dr. rer. biol. hum. Laura Bernal Sanchez und Dr.(c) Pamela Sotelo-Hitschfeld

Mit der Arbeit:
Odontoblast TRPC5 channels signal cold pain in teeth

2. Preis – Dr. rer. nat. Franziska Karl und Dr. med. Luisa Kreß

Mit der Arbeit:
Differential impact of keratinocytes and fibroblasts on nociceptor degeneration and sensitization in small fiber neuropathy 

Auch in der Kategorie ‚Klinische Forschung‘ wurden in diesem Jahr ein erster und ein zweiter Preis ausgezeichnet:

1. Preis – Dr. med. Hartmuth Nowak und Dr. med. Nina Zech

Mit der Arbeit:
Effect of therapeutic suggestions during general anaesthesia on postoperative pain and opioid use: multicentre randomised controlled trial

2. Preis – Dr. rer. biol. hum. Katharina Schmidt

Mit der Arbeit:
The beneficial effect of positive treatment expectations on pharmacological migraine prophylaxis

 

 
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