Presse­mitteilungen

24.10.2022

Mannheim, Oktober 2022. – Einer guten Tradition folgend, wurden im Rahmen der Eröffnungsfeier des Deutschen Schmerzkongress die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Förderpreises für Schmerzforschung bekannt gegeben. Vier Teams, jeweils ein erstplatziertes und ein zweitplatziertes Projekt in den beiden Kategorien ‚Grundlagenforschung‘ und ‚Klinische Forschung‘, durften sich über ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 21.000 Euro freuen.

Verliehen wurde der älteste deutsche Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der Schmerzforschung am 20. Oktober vom Präsidenten der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., Prof. Dr. Winfried Meissner, der Vorsitzenden der Forschungskommission der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn, sowie Myriam Heine, Head of Medical Affairs DACH des Stifters Grünenthal GmbH.

In der Kategorie ‚Grundlagenforschung‘ wurden in diesem Jahr ausgezeichnet:

1. Preis – Christoph Erbacher, M.Sc

Mit der Arbeit:
Distinct CholinomiR Blood Cell Signature as a Potential Modulator of the Cholinergic System in Women with Fibromyalgia Syndrome

2. Preis – Dr. rer medic Laura Ricarda Lanters

Mit der Arbeit:
Associative learning and extinction of conditioned threat predictors across sensory modalities

In der Kategorie ‚Klinische Forschung‘ wurden in diesem Jahr ein erster und ein zweiter Preis verliehen. Preisträgerinnen und Preisträger sind:

1. Preis – Dr. Dipl.-Psych. Julia Wager und Meltem Dogan (M. Sc. Psychologie)

Mit der Arbeit:
Effectiveness of a Psychosocial Aftercare Program for Youth Aged 8 to 17 Years With Severe Chronic Pain A Randomized Clinical Trial

2. Preis – Frederik Schlitt, M.Sc.

Mit der Arbeit:
Impaired pain-related threat and safety learning in patients with chronic back pain

Mit dem Preis werden wissenschaftlich tätige Personen gefördert, deren Arbeiten im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung und umgesetzten Grundlagenforschung einen wesentlichen Beitrag zur interdisziplinären praxisbezogenen Therapie akuter und chronischer Schmerzen geleistet haben. Der Preis richtet sich vorzugsweise an den wissenschaftlichen Nachwuchs und hat seit den 1980er Jahren viele Preisträger hervorgebracht, die in der heutigen Schmerzforschung und -therapie internationales Renommee genießen.

 

Über die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. ist die wissenschaftliche Schmerzgesellschaft in Deutschland und mit rund 3.600 persönlichen Mitgliedern die größte wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft im Bereich Schmerz in Europa. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist Mitglied der IASP (International Association for the Study of Pain) sowie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften). Sie ist zudem die interdisziplinäre Schmerzdachgesellschaft von derzeit 18 mitgliederstarken weiteren medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich Schmerz. Ihre Mitgliedschaft ist interdisziplinär und interprofessionell und besteht aus Schmerzexperten aus Praxis, Klinik, Psychologen, Pflege, Physiotherapie u. a. sowie wissenschaftlich ausgewiesenen Schmerzforschern aus Forschung, Hochschule und Lehre. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. wurde am 8.9.1975, während des 1st World Congress on Pain in Florenz, als deutsche Sektion der International Association for the Study of Pain (IASP), gegründet. Sie ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Über Grünenthal

Grünenthal ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von Schmerzen und verwandten Erkrankungen. Als forschendes Pharmaunternehmen verfügen wir über eine langjährige Erfahrung in innovativer Schmerztherapie und der Entwicklung modernster Technologien für Patienten weltweit. Mit Innovationen wollen wir das Leben von Patienten verbessern. Wir setzen uns mit aller Kraft für unsere Vision von einer Welt ohne Schmerzen ein.

Grünenthal hat seine Konzernzentrale in Aachen und ist mit Gesellschaften in 28 Ländern in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten. Unsere Produkte sind in mehr als 100 Ländern erhältlich. Im Jahr 2021 beschäftigte Grünenthal rund 4.500 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.grunenthal.com und dem Grünenthal Report 2021/2022

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