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Pressemitteilungen

Grünenthal geht eine Partnerschaft mit DKSH ein, um vier wichtige Schmerzmittel in acht neue Märkte im asiatisch-pazifischen Raum zu bringen

  • Im Rahmen dieser Partnerschaft für den asiatisch-pazifischen Raum - Hongkong, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam - soll Menschen, die von Schmerzen betroffen sind, der Zugang zu Qutenza®, Vimovo®, Palexia® und Zomig® ermöglicht werden.
  • Schmerzen stellen in der Region aufgrund der alternden Bevölkerung und der hohen Belastung durch chronische Erkrankungen eine erhebliche Herausforderung für das Gesundheitswesen dar.1,2,3
  • Die Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung von Grünenthals Strategie, die Patientenversorgung zu verbessern und den Zugang zu den innovativen Medikamenten des Unternehmens zu erweitern.

Aachen, Deutschland, 28. September 2026 – Grünenthal, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Schmerztherapie und -forschung, und die DKSH-Geschäftseinheit Healthcare, ein strategischer Geschäftspartner für Unternehmen im Gesundheitswesen und führender Anbieter von Market Expansion Services für Pharma-, Over-the-Counter- (OTC), Consumer-Health- und Medizintechnikunternehmen, gaben heute eine neue Partnerschaftsvereinbarung bekannt, um vier Grünenthal-Medikamente - Qutenza®, Vimovo®, Palexia® und Zomig® - im asiatisch-pazifischen Raum verfügbar zu machen und so den Zugang zu innovativen Schmerztherapien in der Region zu erleichtern.

Die Partnerschaft soll die Schmerzmittel von Grünenthal in acht Märkten im asiatisch-pazifischen Raum verfügbar machen: Hongkong, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Vorbehaltlich der lokalen behördlichen Zulassungen werden den Patienten in jedem Markt bis zu vier neue Medikamente zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Vereinbarung wird DKSH die Medikamente im Auftrag von Grünenthal in den acht Märkten vermarkten. DKSH ist dabei für den Erhalt lokaler Zulassungen, Marketing, Medical Affairs, Marktzugang, Vertrieb und Distribution verantwortlich. Die Produktion der Medikamente bleibt bei Grünenthal mit seinem integrierten globalen Produktionsnetzwerk.

„Weltweit haben Qutenza®, Vimovo®, Palexia® und Zomig® Millionen von Menschen, die unter Schmerzen leiden, bedeutende Linderung verschafft. Durch unsere Partnerschaft mit DKSH machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um den Zugang zu diesen bewährten Therapien zu erweitern und die Reichweite unserer Medikamente auf mehr Patienten auszuweiten, die diese benötigen“, sagte Jan Adams, Chief Commercial Officer bei Grünenthal. „Da potenziell Hunderte Millionen Menschen im asiatisch-pazifischen Raum unter Schmerzen leiden, sind neue Behandlungsmöglichkeiten, die dem breiten Spektrum der Patientenbedürfnisse gerecht werden, von entscheidender Bedeutung. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit DKSH dazu beizutragen, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und unsere Vision einer Welt ohne Schmerzen voranzutreiben.“

„Diese Partnerschaft markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein im neuen Wachstumskapitel von DKSH Healthcare. Grünenthal ist ein weltweit anerkannter Marktführer im Bereich Schmerztherapie, und wir sind stolz darauf, unsere Beziehung durch eine erweiterte Partnerschaft, die sich über acht Märkte im asiatisch-pazifischen Raum erstreckt, weiter zu stärken. Durch die Nutzung unseres regionalen Partnerschaftsmodells und unserer integrierten ganzheitlichen Kommerzialisierungsplattform sind wir gut positioniert, um das Wachstum zu beschleunigen, den Zugang zu innovativen Therapien für Patienten in der gesamten Region zu verbessern und unsere Mission ‚Healthcare for All‘ voranzutreiben“, sagte Patrik Grande, Global Head of Business Unit Healthcare bei DKSH.

Schmerzen stellen im asiatisch-pazifischen Raum aufgrund der alternden Bevölkerung und der hohen Belastung durch chronische Erkrankungen eine erhebliche Herausforderung für das Gesundheitswesen dar.1,2,3 Basierend auf Bevölkerungszahlen und globalen Schätzungen zur Prävalenz chronischer Schmerzen leiden möglicherweise Hunderte Millionen Menschen in der Region unter chronischen Schmerzen.2,3

Grünenthal und DKSH gingen erstmals im Jahr 2023 eine Partnerschaft ein, als DKSH die Vermarktung der bereits etablierten Arzneimittel Nebido®, Zomig® und Tramal® in ausgewählten Märkten im asiatisch-pazifischen Raum übernahm. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird DKSH nun in den acht beteiligten Märkten lokale Zulassungen für Qutenza®, Vimovo®, Palexia® und Zomig® beantragen, wobei Zomig® auch in weiteren Märkten eingeführt wird, die nicht unter die Vereinbarung von 2023 fallen.

Über Qutenza®
In Europa ist Qutenza® zur Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen bei Erwachsenen indiziert, entweder allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Schmerzbehandlung.

Qutenza® (Capsaicin) 8 % topisches System ist in den USA zur Behandlung neuropathischer Schmerzen im Zusammenhang mit postherpetischer Neuralgie sowie zur Behandlung neuropathischer Schmerzen im Zusammenhang mit diabetischer peripherer Neuropathie (DPN) der Füße bei Erwachsenen zugelassen. Wichtige Sicherheitsinformationen für die USA finden Sie unter www.qutenza.com.

Über Vimovo®
Vimovo® (Fixkombination aus Esomeprazol und Naproxen) ist bei Erwachsenen indiziert zur symptomatischen Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und ankylosierender Spondylitis bei Patienten, bei denen das Risiko für eine Entstehung von gastrischen und/oder duodenalen Ulcera besteht, die durch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) hervorgerufen werden können und bei denen eine Behandlung mit geringeren Naproxen-Dosen oder mit anderen NSAR als nicht ausreichend erachtet wird.

Über Zomig®
Zomig® (Zolmitriptan) ist als orale Darreichungsform bei Erwachsenen ab 18 Jahren zur akuten Behandlung von Migräne mit oder ohne Aura sowie als Nasenspray bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur akuten Behandlung von Migräne mit oder ohne Aura und bei Erwachsenen zur akuten Behandlung von Clusterkopfschmerz indiziert.

Über Palexia®
Palexia® (Tapentadol) ist als Retardtablette zur Behandlung schwerer chronischer Schmerzen bei Erwachsenen indiziert, die nur mit Opioid-Analgetika adäquat behandelt werden können, sowie zur Behandlung schwerer chronischer Schmerzen bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen, die nur mit Opioid-Analgetika adäquat behandelt werden können. Es ist außerdem als filmbeschichtete IR-Tablette zur Linderung mäßiger bis starker akuter Schmerzen bei Erwachsenen zugelassen, die nur mit Opioid-Analgetika angemessen behandelt werden können, sowie als Lösung zum Einnehmen zur Linderung mäßiger bis starker akuter Schmerzen bei Kindern* und Jugendlichen ab 2 Jahren sowie bei Erwachsenen, die nur mit Opioid-Analgetika angemessen behandelt werden können.

*Bei Kindern ist die Anwendung auf den Krankenhausbereich beschränkt, sofern dort geeignete Geräte zur Atemunterstützung zur Verfügung stehen. Wie bei allen symptomatischen Behandlungen muss die fortgesetzte Anwendung von Tapentadol über einen Zeitraum von mehr als 3 Tagen fortlaufend überprüft werden.

Erklärung zum verantwortungsvollen Umgang mit Opioiden
Allgemeine Erwägungen zum Schmerzmanagement mit Medikamenten, die einen Opioid-Wirkmechanismus aufweisen.

Opioidhaltige Arzneimittel sind nicht für alle Schmerzindikationen zugelassen. Beziehen Sie sich bitte immer auf die Fachinformation des jeweiligen Produkts.

Ein individueller, patientenzentrierter Ansatz für die Diagnose und Behandlung von Schmerzen ist wesentlich, um eine therapeutische Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt herzustellen.

Zur Optimierung der Opioidtherapie:

  • Bei akuten und chronischen Schmerzen ist es wichtig, dass - bevor Opioide eingesetzt werden oder Therapien gemeinsam mit Opioiden zur Anwendung kommen - optimalerweise multimodale, nicht-opioide Ansätze angewendet werden.
  • Opioide sollten nur dann eingesetzt werden, wenn der Nutzen hinsichtlich der Schmerzlinderung und der Verbesserung der Funktionalität die Risiken voraussichtlich übersteigt.
  • Vor Beginn der Opioidtherapie sollten patientenbezogene Variablen mit möglichem Einfluss auf die individuelle Opioiddosis berücksichtigt werden.
  • Während einer längerfristigen Opioidtherapie sollte der Arzt/die Ärztin mit dem Patienten zusammenarbeiten, um wiederholt Nutzen und Risiken der Opioidtherapie zu bewerten und sorgfältig abzuwägen. Vorsicht ist bei Steigerung, Beibehalten oder Reduktion der Opioiddosis geboten.
  • Die Therapie sollte für alle Patienten sorgfältig ausgewählt, die Risikofaktoren für Missbrauch bewertet und eine regelmäßige Überwachung und Nachbeobachtung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Opioide angemessen und in Übereinstimmung mit den mit dem Patienten vereinbarten Behandlungszielen (Schmerzintensität und Funktionalität) eingesetzt werden.
  • Die Patienten sollten auf mögliche Nebenwirkungen sowie auf das Gewöhnungs-, Abhängigkeits- und Suchtpotential von Opioiden hingewiesen werden.
  • Eine Suchtentwicklung ist auch dann möglich, wenn Opioide wie verordnet angewendet werden. Die genaue Prävalenz der Suchtentwicklung bei Patienten, die wegen chronischer Schmerzen mit Opioiden behandelt werden, ist schwer zu bestimmen.
  • Anzeichen für eine missbräuchliche Anwendung von Opioiden müssen beobachtet und angesprochen werden.

Wenn bei akuten Schmerzen ein Opioid eingesetzt wird, beachten Sie bitte:

Die Anwendung sollte über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgen.

Wenn ein Opioid für die Therapie chronischer Schmerzen eingesetzt wird, beachten Sie bitte:

  • Die Opioidtherapie sollte nur dann fortgeführt werden, wenn eine klinisch relevante Linderung der Schmerzen und Verbesserung der Funktionalität vorliegt, die die Risiken für die Patientensicherheit überwiegen.
  • Im Fall einer Langzeittherapie mit Opioiden sind regelmäßige klinische Untersuchungen erforderlich, um die Schmerzkontrolle, die Auswirkungen auf die Lebensqualität, das körperliche und psychische Wohlbefinden, Nebenwirkungen und die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung zu beurteilen.
  • Die Opioidtherapie sollte beendet werden, wenn der Nutzen die Risiken nicht überwiegt. In der Regel erfolgt eine schrittweise Reduktion der Dosis.

Patienten und die allgemeine Öffentlichkeit können von verständlichen Informationsmaterialien und Aufklärungsmaßnahmen profitieren, um ihr Wissen über Opioide zu vertiefen und Stigmatisierung zu verringern.

Über DKSH
Seit mehr als 160 Jahren fördert DKSH das Wachstum von Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa und Nordamerika und zwar über seine Geschäftsbereiche Healthcare, Consumer Goods, Performance Materials und Technology. Als führender Anbieter von Market Expansion Services bietet DKSH Beschaffung, Marktanalysen, Marketing und Vertrieb, E-Commerce, Distribution und Logistik sowie After-Sales-Services an und verfolgt dabei sein Ziel, das Leben der Menschen zu bereichern. DKSH ist Teilnehmer des Global Compact der Vereinten Nationen und hält sich an dessen prinzipienbasierten Ansatz für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln. DKSH ist an der SIX Swiss Exchange notiert, in 35 Märkten mit 26.840 Fachkräften tätig und erzielte im Jahr 2025 einen Nettoumsatz von 11,1 Milliarden CHF. Der Geschäftsbereich Healthcare von DKSH vertreibt Arzneimittel, Gesundheitsprodukte für Verbraucher, rezeptfreie Produkte und Medizinprodukte. Mit rund 7.580 Fachkräften erzielte der Geschäftsbereich im Jahr 2025 einen Nettoumsatz von 5,8 Milliarden CHF. www.dksh.com/hec

Über Grünenthal
Grünenthal ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von Schmerzen und verwandten Erkrankungen. Als forschendes Pharmaunternehmen verfügen wir über eine langjährige Erfahrung in innovativer Schmerztherapie und der Entwicklung modernster Technologien für Patienten weltweit. Mit Innovationen wollen wir das Leben von Patienten verbessern. Wir setzen uns mit aller Kraft für unsere Vision von einer Welt ohne Schmerzen ein.

Grünenthal hat seine Konzernzentrale in Aachen und ist mit Gesellschaften in 28 Ländern in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten. Unsere Produkte sind in ca. 100 Ländern erhältlich. Im Jahr 2025 beschäftigte Grünenthal rund 4.100 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.grunenthal.com und Grünenthal Report 2025/26

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Referenzen

1 Vallath N. et al. Zugang zu Schmerzlinderung und unverzichtbaren Opioiden in der WHO-Region Südostasien: Herausforderungen bei der Umsetzung von Arzneimittelreformen. WHO South-East Asia Journal of Public Health. 2018; 7(2). Verfügbar unter: https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/fc41265c-6d51-4e58-9a20-0082e3519685/content. Zugriff im September 2026. 

2 The Lancet Regional Health – Western Pacific. Chronische Schmerzen in Asien: Wir müssen sie nicht ertragen. Lancet Reg Health West Pac. 2023; 33:100782. Verfügbar unter: https://www.thelancet.com/journals/lanwpc/article/PIIS2666-6065%2823%2900100-1/fulltext. Abgerufen im September 2026.

3 Weltgesundheitsorganisation. Regionale Strategie der WHO für Südostasien zum Thema „Gesundes Altern 2024–2030“. Verfügbar unter: https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/781d1398-eda0-4154-9a31-5964eb7615b9/content. Abgerufen im September 2026.

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Matt Crabb
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