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Pressemitteilungen

Anerkennungs- und Förderpreis für Praxisinitiativen und -projekte in der Palliativversorgung

Neue Wege, neue Zugänge: DGP zeichnet innovative Palliativprojekte aus

Berlin, 26.09.2026. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat am 26. September 2026 im Rahmen ihres 16. Palliativkongresses den Anerkennungs- und Förderpreis für Praxisinitiativen und -projekte in der Palliativversorgung, der seit 2008 von der Grünenthal GmbH gestiftet wird, an drei wegweisende Projekte verliehen:

Erster Platz

Florian Bernhard; Jonas Bömeke; Irmgard Hewin; Dr.in med. Janina Krüger; Prof. Dr. med. Philipp Lenz; Nina Nolte; Dr.in med. Sabine Pöppelmann
„Verbesserung der vorausschauenden Pflegeplanung und Palliativversorgung für wohnungslose Menschen in Münster – Entwicklung eines lokalen Modells mit überregionaler Übertragbarkeit durch Anwendung eines „Theory of Change"-Ansatzes (VORAUS.MS)“

Mit VORAUS.MS entwickelt das Projekt einen praxisnahen und gut vernetzten Ansatz für eine bessere Palliativversorgung wohnungsloser Menschen. Die Jury würdigt insbesondere, dass bislang vernachlässigte Zielgruppen gezielt in den Fokus genommen werden. Überzeugt haben zudem die sinnvolle Bündelung bestehender Ressourcen, die Einbindung des Ehrenamts und die gute Übertragbarkeit des Modells.

Geteilter 2. Platz

Michaela Bayer und Sara Loy
„elsa.palliative.care - Palliative Care sichtbar machen im digitalen Raum“

elsa.palliative.care ist ein Instagram-Angebot mit einem innovativen und zielgruppengerechten Ansatz. Der Kanal erreicht insbesondere jüngere Menschen und interessiert sie für die Themen Palliativversorgung, Tod und Sterben. Die kreative Öffentlichkeitsarbeit von Michaela Bayer und Sara Loy wirkt somit über die Fachwelt hinaus und hilft dabei, Tabus zu brechen und Ängste abzubauen.

Geteilter 2. Platz

Ingo Angres; Dr. Markus Faust; Meike Marquardt-Jacobson; Janett Peters
„Würde sichtbar machen“

Das Projekt von Faust et al. wurde von der Jury für die gelungene Verbindung von Kunst, Ehrenamt und stationärer Palliativversorgung gewürdigt. Die würdezentrierte Arbeit überzeugt insbesondere durch ihre hohe Praxisrelevanz, gute Übertragbarkeit und die beeindruckende Umsetzung mit rund 100 Patient:innen. Die entstandenen künstlerischen Werke tragen zudem zur Würdigung von Leben und Sterben über den Tod hinaus bei.

Juryvorsitzende Prof. Dr. Gerhild Becker hält fest: „Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Palliativversorgung gestaltet werden kann: Sie erreichen Menschen, die bisher zu wenig im Blick sind, schaffen neue Zugänge und bringen Palliativversorgung mitten in die Gesellschaft.“

„Wir freuen uns, Projekte auszuzeichnen, die neue Wege gehen, Menschen erreichen und Palliativversorgung konkret verbessern. Ihr Engagement zeigt, wie viel durch innovative Ideen und starke Netzwerke bewegt werden kann“, sagt Dr. Jan Jastorff, Head of Medical Affairs DACH, Grünenthal GmbH.

Über die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Seit 1999 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) den mit 10.000 Euro dotierten Anerkennungs- und Förderpreis für Praxisinitiativen und -projekte in der Palliativversorgung zur Anerkennung des besonderen Engagements für Initiativen im Rahmen der Palliativversorgung. Die 1994 gegründete Fachgesellschaft setzt sich seit über 30 Jahren für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativversorgung Tätigen ein. Heute zählt die DGP mehr als 6.800 Mitglieder aus Medizin, Pflege und vielen weiteren Berufsfeldern. Ihr Ziel ist es, die Weiterentwicklung der Palliativversorgung auf allen Ebenen praxisnah, berufsgruppenübergreifend und wissenschaftlich fundiert voranzutreiben.

Über Grünenthal
Grünenthal ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von Schmerzen und verwandten Erkrankungen. Als forschendes Pharmaunternehmen verfügen wir über eine langjährige Erfahrung in innovativer Schmerztherapie und der Entwicklung modernster Technologien für Patienten weltweit. Mit Innovationen wollen wir das Leben von Patienten verbessern. Wir setzen uns mit aller Kraft für unsere Vision von einer Welt ohne Schmerzen ein.

Grünenthal hat seine Konzernzentrale in Aachen und ist mit Gesellschaften in 28 Ländern in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten. Unsere Produkte sind in ca. 100 Ländern erhältlich. Im Jahr 2025 beschäftigte Grünenthal rund 4.100 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.grunenthal.com und Grünenthal Report 2025/26

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Romy Wenn
Medical Affairs
Grünenthal GmbH

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