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Fokus-Gruppen SIP 2013

Neues Design für SIP 2013! Zwei Fokus-Gruppen

Für das Jahr 2013 hatte sich das SIP Programm-Komitee ein anderes Set-up für das SIP Jahresevent überlegt: Nach drei SIP Symposien sollten in diesem Jahr Name, Struktur und Inhalte verändert werden und erstmalig SIP Fokusgruppen stattfinden: Zwei Tage, zwei unterschiedliche Diskussionsthemen, zwei unterschiedliche Teilnehmergruppen.

In den vergangenen drei Jahren veranstalteten die Europäische Schmerzgesellschaft EFIC® und Grünenthal drei große Symposium zu den „Gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz“ in Europa (SIP). Jedes Symposium dauerte zwei Tage mit verschiedenen Themen rund um die Versorgung chronischer Schmerzen, z.B. „Schmerz bei älteren Patienten“, „Die Zukunft der Schmerztherapie“ oder „Modelle des Schmerzversorgungsmanagements“.

2013 entschied sich das SIP Programm-Komitee zwei Fokusgruppen mit jeweils einem übergeordneten Thema zu organisieren. Jede Fokusgruppe folgte mit ihrem Thema dabei einem der sieben strategischen Ziele der "SIP - Road Map for Action", die als Kernresultate des SIP Symposiums 2011 hervorgegangen waren. Die Veranstaltung fand am 14. und 15. Mai 2013 in Brüssel statt. Teilnehmer waren Politiker, Wissenschaftler, Mediziner, Mitarbeiter des Gesundheitssystems, Patientengruppen, Vertreter von Gesundheitsbehörden und Krankenkassen.

Ziel von SIP ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen für die Auswirkungen von chronischen Schmerzen auf die Bevölkerung, Informationen und Best-Practice in der EU auszutauschen, Strategien zu entwickeln und politische Rahmenbedingungen für eine verbesserte Schmerzversorgung in Europa zu schaffen. Ziel der SIP Fokusgruppen 2013 waren die „SIP Empfehlungen“ sowie ein „SIP Aktionsplan“.

SIP Fokusgruppe 1 – Ergebnisse der interaktiven Arbeitssitzung

SIP Empfehlungen für Schmerz als Qualitätsindikator für chronische, nicht-maligne Schmerzversorgung

Hauptresultat der 1. SIP Fokusgruppe, die am 14. Mai in Brüssel stattfand, ist ein Arbeitsdokument zum Thema “Empfehlungen für eine Europäische Implementierung von Qualitätsindikatoren in der chronischen, nicht-malignen Schmerzversorgung”. Das Dokument wurde von allen Teilnehmern diskutiert und unterschrieben und wird zukünftig als Basis für weitere Arbeitssitzungen zur Erstellung einer europäischen Indikatorenliste zur Qualitätsmessung von Schmerzversorgung und -Management-Resultaten dienen.

Lesen Sie hier das SIP 2013 Empfehlungen Arbeitsdokument.
Lesen Sie hier die Spanische Übersetzung des SIP 2013 Empfehlungen Arbeitsdokument.

SIP Fokusgruppen 2 – Ergebnisse der Plenarsitzung

SIP Aktionsplan – unterschrieben von Fokusgruppen 2-Teilnehmern

Während der zweiten SIP 2013 Fokusgruppe, die am 15. Mai im Europäischen Parlament in Brüssel stattfand, wurde der „SIP Aktionsplan: Europäische Best-Practices zur beruflichen Wiedereingliederung von chronischen Schmerzpatienten“ diskutiert. Der Aktionsplan basiert auf Erfolgsfaktoren von fünf nationalen Best-Practice-Projekten der EU.

Unter anderem fordert der Aktionsplan europäische Regierungen dazu auf:

  1. Starkes, frühes Involvieren von Interessensvertretern […], um einen holistischen und kollaborativen Ansatz für eine erfolgreiche Implementierung zukünftiger Projekte zu gewährleisten.
  2. Entwicklung von Richtlinien für Mediziner.
  3. Entwicklung und Implementierung von Trainings- sowie Aktivitätsprogrammen für chronische Schmerzpatienten […].
  4. Kontinuierliches Monitoren und Evaluierungs-Systeme […] sowie Risiko-Management, um konsistente, qualitative Ergebnisse zu gewährleisten.

Lesen Sie hier den finalen SIP 2013 Aktionsplan.
Lesen Sie hier die Spanische Übersetzung des SIP 2013 Aktionsplan Arbeitsdokument.
Lesen Sie hier die Deutsche Übersetzung des SIP 2013 Aktionsplans (externer Link zu ALPADOC (Association Luxembourgeoise des Patients à Douleurs Chroniques / Luxemburgischer Verband Chronischer Schmerzpatienten).

188 Organisationen unterstützen SIP 2013!

Herausragende wissenschaftliche Unterstützung für SIP 2013!

188 internationale und nationale Patientenverbände, wissenschaftliche Organisationen und Gesundheitsbehörden und -institutionen unterstützen dieses Jahr die wissenschaftlichen Ziele des SIP 2013. Lesen Sie hier die finale Liste der SIP 2013 Endorsing Organisations.

Hier finden Sie das finale SIP 2013 Programm.